Alle Kinder sind gesund, naja kindergartentauglich jedenfalls, und ich habe meine Übersetzung auf Arbeit fertig und meine Spule einsatzbereit. Dann werd ich mal schnell ins Labor flitzen und das hübsche Ding in meinen Versuchsaufbau einbinden. Im Anschluss werden die beiden Großen nach Dobritz verfrachtet, denn sie übernachten heut bei Jette. Ich wünsch dir, dass sie nicht pünktlich um 6 wach sind! Und ich wünsch mir, dass Leefke nicht extra eher wach wird, weil sie merkt, dass zu Hause etwas fehlt.
Was es sonst noch so neues gibt: Leefke zieht sich überall hoch und lässt auch schon mal los. Sie ist jetzt genauso laut wie die anderen beiden bzw. so wie es eben im Kindergarten ist. Meret kommt langsam aus der “König der Welt”-Phase in die “Ich bin verzweifelt, wenn ich seh, was ich noch nicht kann”-Phase. Das ist also ebenfalls laut. Und Jorid ist jetzt in der “Na und, das ist mir doch egal Phase”-Phase, die zum Glück ab und an von der sehr selbständigen “Musterkind”-Phase durchbrochen wird.
Als Jorid noch ein Baby war hatte ich immer das Gefühl, dass Macken, die sich erst einmal eingeschlichen haben, für immer so bleiben. Das ist natürlich nicht so. Alles ändert sich. Hat man die Schwierigkeiten einer Entwicklungsphase im Griff, stolpert man schon wieder in die nächste. Vielleicht empfinden das die Kinder bezüglich ihrer Eltern genau so? So, Schluss mit dem Rumgesülze. Die Mittagspause ist vorbei!



